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Neugestaltung von Strassenräumen und Neuordnung des Busbahnhofs | Stadt Rorschach

Bearbeitungszeitraum: 2007 | Ansprechpartner: Armin Meier

Herausforderung

Rorschach besticht durch seinen ausgesprochenen städtebaulichen Wert mit zahlreichen kunst- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Gebäuden, jedoch ist die Konkurrenz durch die Nachbarn St.Gallen und Arbon sehr gross. So ist auch in Rorschach die Sicherung eines leistungsfähigen Verkehrssystems Voraussetzung für die Stadtentwicklung. Hier geht es darum, die negativen Auswirkungen des Verkehrs mit einer dem Umfeld angepassten Gestaltung zu minimieren und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Strassennetzes zu gewährleisten.

Lösung

Durch eine Betonung der Plätze und Aufweitungen als helle Beton-, respektive Natursteinflächen, wird die Hauptstrasse materiell segmentiert. Die Fahrgeschwindigkeiten können auf diese Weise reduziert werden. Zur Aufwertung des Raumes auch als Aufenthalts- und Kommunikationsraum strebt das Konzept die konsequente Reduktion der Fahrbahnbreite auf 6.0 m an.

Fazit

Durch das Gestaltungs- und Verkehrskonzept von Strittmatter+ Partner AG konnten die negativen Auswirkungen des Verkehrs durch eine attraktivere Gestaltung kompensiert werden.
Rorschach-Verkehrsplanung-Neugestaltung


Neuordnung und -gestaltung Bahnhofplatz und Bushof in Oberriet SG

Gemeinde Oberriet | Gestaltungs- und Verkehrskonzept | Ansprechpartner: Armin Meier

Herausforderung

In Oberriet sollen vier Bushaltekanten eingerichtet werden. Mit dem Ausbau des Umsteigeknotens Oberriet werden sich mehr Menschen am Bahnhof aufhalten. Um diesem Sachverhalt gerecht zu werden, soll der Bahnhofplatz unter Einbezug seiner prägenden Elemente zum Aufenhalts- und Empfangsgsort aufgewertet werden.

Lösung

Nach Untersuchung einer Vielzahl von Anordnungsvarianten, bei welchen auch die nördlich gelegene Brachfläche in Betracht gezogen wurde, fiel der Entscheid zugunsten der zum Bahnperron parallelen Aufstellung. Die für das Manövrieren der Busse erforderliche Fläche kann dadurch minimiert und die Umsteigebeziehungen können durch direkten Bezug zum Bahnperron 1 begünstigt werden.

Fazit

Die Anordnung des Bus- und Bahnperrons im Süden des Aufnahmegebäudes verlagert auch die Nutzungsintensität in diese Richtung. Der Bahnhofplatz erscheint als Platz und ist erlebbar. Die Natursteinpflaster schaffen neben dem hochwertigen Eindruck einen historischen Bezug.

Oberriet-Verkehr-Neugestaltung-Bahnhof


Neugestaltung von Plätzen | Strassenräumen im Zentrum der Gemeinde Uzwil

Gemeinde Uzwil | Betriebs- und Gestaltungskonzept | Ansprechpartner: Armin Meier

Herausforderung

Rund ums Zentrumsgebiet existieren intensive Umfeldnutzungen. Die Anforderungen an die Integration der Strassenräume in den Ort sind besonders hoch. Es konzentrieren sich der Langsamverkehr, der öffentliche Verkehr und der motorisierte Individualverkehr. Damit ist das Konfliktpotenzial hoch. Der Ortskern sowie die Strassenraumgestaltung von Uzwil sollen aufgewertet werden. Im

Lösung

Die unterschiedlichen Niveaus der Bewegungsflächen und deren räumliche Trennung durch Rabatten verhindern den Eindruck einer Platz- und Aufenthaltsfläche. Durch das Zusammenbinden dieser Teilfächen entstand ein gemeinsamer Platz mit Aufenthalts- und Nutzungspotenzial. Mittels einer grosszügigen Treppenanlage und der Aufhebung des trennenden Grünbereichs öffnete sich der Platzraum.

Fazit

Die Reduktion der nutzbaren Fahrbahnbreite auf 6.0 m (vorher 8.2 m) eröffnete Spielräume zur Vergrösserung der Randbreite und Anordnung von Kurzzeitparkplätzen. Die platzierten Baumreihen und die aufgestellten Kandelaber engen den Raum optisch ein und gliedern ihn. Gesamthaft gesehen wurde die Aufenthaltsqualität erhöht.

Uzwil-Verkehr-Neugestaltung-Plaetze-Zentrum


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