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Stadt Arbon: Energierichtplanung Arbon

Bearbeitungszeitraum: 1. Februar 1992 bis 31. Dezember 1994 | Ansprechpartner: Hanspeter Woodtli

Herausforderung

Arbon ist seit 1992 eine Energiestadt. Eine Energiestadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik verfolgt. Die Energierichtplanung soll helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen zu fördern.

Lösung

Die Ortsgemeinde Arbon beauftragte das Planungsbüro Strittmatter Partner AG, die Unterlagen zur Energierichtplanung zu erarbeiten. Als Grundlage für die Erarbeitung eines Energierichtplans wurde in der Gemeinde eine Ist-Analyse erstellt, welche die vorhandenen genutzten und ungenutzten Potentiale an erneuerbaren Energien und Abwärme aufzeigt. Darauf aufbauend erliess Strittmatter Partner AG die Vorschriften,
welche die Energieproblematik durch eine umfassende Betrachtung beeinflussen.
Anschliessend hat ein Fachausschuss diese Unterlagen diskutiert. Die Umsetzung der Energierichtplanung erfolgt durch konkrete Massnahmen, die mit den Zuständigkeiten und notwendigen Ressourcen definiert sind. Dank der räumlichen Koordination von Energieangeboten und -nachfragen kann die Nutzung von standortgebundenen Energien langfristig gesichert werden.

Fazit

Die Energierichtplanung wurde parallel zur Ortsplanrevision durchgeführt. Dies bot die Chance, die Erkenntnisse der Energierichtplanung laufend in die Ortsplanungsarbeiten zu integrieren. Die Energierichtkarte zeigt auf, dass Arbon über Gebiete verfügt, die sich für die Wärmenutzung aus dem See, aus der ARA, für Gasnutzung und Nahwärmenetze eignen.


Schulgemeinde Arbon: Standortanalyse Dreifachturnhalle Arbon

Bearbeitungszeitraum: Juli 2008 bis Februar 2009 | Ansprechpartner: Hanspeter Woodtli

Herausforderung

In Arbon ist der Bedarf nach einer zusätzlichen Dreifachturnhalle ausgewiesen. Dazu sind konkrete Abklärungen notwenig mit dem Ziel, den optimalsten Standort in Arbon zu finden.

Lösung

Zusammen mit den beteiligten Stellen der Schulgemeinde Arbon und der IG Sport hatte Strittmatter Partner AG die möglichen Standorte eruiert. Anhand eines Kriterienkatalogs wurden die zwölf Standorte untersucht, verglichen und bewertet. In einem zweiten Schritt wurden die beiden bestgeeigneten Standorte einer Machbarkeitsstudie mit verfeinerten Kriterien unterworfen. Im gleichen Schritt wurden Rahmenbedingungen für den Bau der Dreifachturnhalle festgelegt. Der Standort Forsthaus bot durch seine Nähe zu den Schulen und einem bestehenden Sportplatz optimale Voraussetzungen für die Dreifachturnhalle. Die Machbarkeitsstudie konnte die Eignung bestätigen.

Fazit

Die Dreifachturnhalle kann sich am Standort Forsthaus gut ins Umfeld einfügen und es sind Mehrfachnutzungen möglich. Im Herbst / Winter 2010 soll der Bau der Dreifachturnhalle in Angriff genommen werden.


Liegenschaftenamt Stadt St.Gallen: Arealentwicklung Bahnhof St.Fiden

Bearbeitungszeitraum: 15. Januar 2007 bis heute | Ansprechpartner: Armin Meier

Herausforderung

Das Planungsgebiet grenzt südlich an den Bahnhof St.Fiden und im Norden an die Bachstrasse. Das stark untergenutzte Areal war als innerstädtische Landreserve Bestandteil verschiedener Studien und Konzepte. Infolge der grossen Bedeutung des Areals für die Entwicklung der Stadt St.Gallen ist die Stadt in Kaufverhandlungen mit den SBB getreten, um die stadtplanerischen Zielsetzungen nicht zu gefährden.

Lösung

Als Grundlage für die Landwertermittlung hat Strittmatter Partner AG eine Studie ausgearbeitet, die aufzeigen soll, wie das Areal genutzt werden kann. In einer einleitenden Sitzung mit der Auftraggeberin wurden die Bedürfnisse formuliert. Ausgehend von einer fundierten Situationsanalyse wurden Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich der Erschliessung und Bebauung entwickelt. Dabei wurde auf eine gute Integration ins bestehende städtebauliche Konzept geachtet. Weiter erhielten die Wahrung des Freiraums und die Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen zum Lärm und der Bachöffnung besondere Bedeutung. Anschliessend an eine weitere Sitzung wurde die gewählte Grundvariante verfeinert. Die Projektparameter wurden überarbeitet und detailliert in Bericht und Karte ausgearbeitet.

Fazit

Die Machbarkeitsstudie vermittelt den Umfang und die Anordnung von zonengerecht nutzbaren Volumen. Mit der neuen Nutzenvielfalt kann die angestrebte räumliche Aufwertung des Bahnhofs und des umliegenden Quartiers erreicht werden.


Gemeinde Wattwil: Gestaltungskonzept Bahnhofplatz Wattwil

Bearbeitungszeitraum: 1. Januar 2003 | Ansprechpartner: Armin Meier

Herausforderung

Der Bahnhof Wattwil stellt einen wichtigen regionalen Knoten des öffentlichen Verkehrs dar. Dabei erfolgt die Verknüpfung zwischen dem Bus- und Bahnangebot auf dem Bahnhofplatz. Jedoch genügt die Platzgestaltung den heutigen Anforderungen nicht mehr. Im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofs Wattwil soll auch der Bahnhofplatz und der Bushof aufgewertet werden, so dass eine optimale Organisation entsteht.

Lösung

Die Gemeinde Wattwil hatte das Planungsbüro Strittmatter Partner AG beauftragt, ein Gestaltungskonzept für den Bahnhofplatz, der den Bushof einschliesst, zu erstellen.
Als Arbeitsvorbereitung hat Strittmatter Partner AG die zwingend zu erfüllenden Rahmenbedingungen bezüglich der Gestaltung des Busbahnhofes und der Bahnhofplatzgestaltung evaluiert. Auf dieser Grundlage wurden verschiedene Lösungsvarianten dargestellt, von denen die spezifischen Vor- und Nachteile abgeleitet wurden. Die Gestaltung der Bestvarianten wurde anschliessend verfeinert und im Gestaltungskonzept festgehalten. Für den Bushof sind flexible Zu- und Wegfahrten und auch optimale Umsteigebeziehungen und gedeckte Wartebereiche vorzusehen. Dem Langsamverkehr wird mittels Fussgängerquerungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt und für die Zweiräder wird das Angebot ausgebaut. Da der Bahnhofplatz als Mischverkehrsfläche funktionieren soll, muss eine übersichtliche und attraktive Gestaltung realisiert werden. Dabei ist der Platz für den MIV nur als Umschlag der Geschäfte befahrbar und die wenigen Kurzzeitparkplätze werden nach den Flanken verlegt.

Fazit

Das Gestaltungskonzept wurde in der Verkehrsplanungskommission und im Gemeinderat verabschiedet und schafft die Grundlage für das Bauprojekt.


Weitere Projekte: